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Zur Geschichte des Bergischen Kalenders |
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Der erste Kalender erschien 1920 im Eigenverlag des Berufsschullehrers August Kierspel. Er trug den Titel Bergischer Volkskalender. Der Pädagoge und Heimatforscher Anton Jux übernahm 1925 die Schriftleitung, die er mit Unterbrechungen bis 1960 innehatte. Nach dessen Tod übernahm ein Redaktionsausschuss in Verbindung mit dem Kreiskulturamt die Redaktion, bis zu Beginn der 1970er Jahre Ursula Schmidt-Goertz diese übernahm. Seit 2004 ist Dr. Norbert Orthen Schriftleiter des Kalenders. Ab 1926 erschien der Kalender im Heider-Verlag in Bergisch Gladbach. Von 1933 bis 1939 übernahm der Verlag Emil Pilgram in Hoffnungsthal die Ausgabe. Aufgrund des Weltkrieges und der Nachkriegszeit folgten zehn Jahre ohne Kalender. Im Herbst 1949 erschien der Kalender für 1950. Ab 1955 übernahm der Rheinisch-Bergische Kreis für einige Jahrzehnte die Herausgeberschaft und die Schriftleitung, unverändert im Heider-Verlag. Seit 2004 ist der Verlag auch wieder alleiniger Herausgeber des Kalenders. Die Ausgabe 2007 wird vom Verlag als 77. Ausgabe gezählt. Dabei beruft er sich auf die Tradition seit 1920 mit einer Unterbrechung von zehn Jahren. In diesem Zeitraum hat die Buchreihe einige Änderungen im Titel erfahren: • 1920 – Bergischer Volkskalender • 1921 – Bergischer Kalender • 1922 – der Jahrgang fiel wegen Papiermangel aus • 1925 – Bergischer Kalender. Ein Jahrbuch für das bergische Haus und die bergische Schule. • 1934 – Bergischer Heimatkalender • 1937 – Jahrbuch des Rheinisch-Bergischen Kreises • 1950 – Bergischer Kalender. Ein Heimatjahrbuch für Stadt und Land. • 1960 – Rheinisch-Bergischer Kalender. Heimatjahrbuch für den Rheinisch-Bergischen Kreis. • 1980 – Rheinisch-Bergischer Kalender. Heimatjahrbuch für das Bergische Land. Die Namensänderungen zeigen die veränderten Einstellungen der Verantwortlichen und die veränderten äußeren Umstände. Der Untertitel wurde 1980 geändert, weil das Gebiet des Rheinisch-Bergischen Kreises durch die kommunale Neuordnung zum 1. Januar 1975 (Köln-Gesetz) stark verändert wurde. Ergänzt nach: (http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinisch-Bergischer_Kalender) Der Rheinisch-Bergische Kalender, der somit wohl zu den traditionsreichsten Publikationen seiner Art gehört, hat sein Erscheinungsbild im Laufe der Jahre immer wieder den modernen Erwartungen angepasst. So wurde mit dem Wechsel der Schriftleitung auch das Layout aktualisiert und der Kalender nun vollkommen in Farbe gedruckt. Der Inhalt des Kalenders richtet sich nach den Wünschen des breiten angesprochenen Leserkreises des Bergischen Landes und darüber hinaus. Möglichst alle Jahre wiederkehrende Kapitel strukturieren den Inhalt des Kalenders und geben ihm so dennoch auch eine gewisse innere Kontinuität. Der Kreis der Autoren ist zwar groß, doch werden neue Mitarbeiter immer wieder gerne gesehen, da so gewährleistet wird, dass die Themenvielfalt stets breit und aktuell bleibt. Themen, zu denen immer gerne Beiträge gewünscht werden, sind die Geschichte und Gegenwart des Kreisgebietes, wobei das Kreisgebiet in seinen historischen Dimensionen zu verstehen ist, was bedeutet, dass neben Leverkusen, Wipperfürth, Köln-Porz auch die angrenzenden Kreise und Städte zum Teil mit einbezogen werden. |
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