|
 | |  | | 90 Jahre lange Erfolgsgeschichte (Wochenpost Burscheid, 3. Nov. 2009) | |
| Die neueste Ausgabe ist da: Rheinisch-Bergischer Kalender 2010 vorgestellt
Es ist die 80. Ausgabe des Heimatjahrbuches für das Bergische Land, welches Herausgeber Hans-Martin Heider vom Bergisch Gladbacher Heider-Verlag zusammen mit dem Chefredakteur des Kalenders Dr. Norbert Orthen und Kreispressesprecherin Birgit Bär der Öffentlichkeit vorstellte. Ab sofort ist der Rheinisch-Bergische Kalender wieder im Buchhandel erhältlich. „Als im Jahr 1919 der Berufsschullehrer August Kierspel die Idee von einem Kalender für das Bergische Land hatte, konnte er sicher nicht erwarten, dass diese Idee auch nach 90 Jahren noch Erfolgsgeschichte schreiben würde“, freut sich Hans-Martin Heider. Kreis. Den Schlüssel zu diesem Erfolg sieht Heider in der eigenen Wandlungsfähigkeit begründet. Der Kalender habe immer versucht, seine Inhalte und sein Erscheinungsbild dem Wandel der Zeit anzupassen und dabei stets seine Identität und sein traditionelles Selbstverständnis bewahrt. Der verantwortliche Redakteur Dr. Norbert Orthen und sei 39-köpfiges Autorenteam,15 davon sind zum ersten Mal dabei, haben auch für den aktuellen Jahrgang wieder eine interessante Mischung von historischen und unterhaltenden Beiträgen zum Bergischen Land, seiner Geschichte, Unternehmen sowie Persönlichkeiten zusammengestellt. Das bereits im vergangenen Jahrgang erprobte Layout erfuhr nochmals eine Überarbeitung und präsentiert sich in ansprechender und optisch klarer Weise. Besonderer Clou der Jubiläumsausgabe: Dank neuer Druckmaschinentechnik bietet die neue Ausgabe nicht nur Text und Bild für Geist und Auge sondern erstmals auch den Duft einer Bergischen Apfelweide für die Nase. Mit zwei Beiträgen über Architekten, die das Gesicht von Bergisch Gladbach wesentlich geprägt haben, wird der Kalender 2010 eröffnet. Anlässlich des 90. Geburtstags des Architekten Gottfried Böhm wird dessen Werk in der Region vorgestellt. Weit zurück in der Geschichte geht der zweite Beitrag, der sich dem Architekten des Bensberger Schlosses zuwendet und den Grafen Matteo Alberti und dessen Bauwerke vorstellt. Mit Artikeln zu Denkmälern im Kreisgebiet wird dieser erste Teil des Kalenders „Heimat und Geschichte“ fortgeführt: Inge Flock berichtet über St. Clemens in Paffrath, Hans Leonhard Brenner über die ehemalige Gladbacher Mühle, Manfred Kautz in einem zweiten Teil über den Friedhof an der Gnadenkirche in Bergisch Gladbach und Friedhelm Pytlik über die Uhr des Gladbach Rathauses. Weitere Beiträge stellen die Gartensiedlung Gronauer Wald und das älteste erhaltene Fachwerkhaus in Leichlingen vor. Mit Artikeln zur Zwangsvollstreckung im 19. Jahrhundert in Bensberg, zur Zwangsarbeit in Burscheid, zur Regionale 2010 oder der ehemaligen Bröltalbahn wird fortgesetzt und Beiträge in Mundart beschließen diesen ersten Teil des Kalenders. Der zweite Themenkreis „Menschen und Unternehmen“ macht den Leser bekannt mit dem Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer, der Firma Tente-Rollen, der „Post“ in Bensberg, der Firma Isover und der Metallwarenfabrik Ising in Bergneustadt. Elisabeth Coester stellt sodann mit Haus Hildegard in Refrath und Haus Combüchen in Bergisch Gladbach wieder zwei soziale Einrichtungen vor. Es folgen eine Reihe von Porträts. Vorgestellt werden: der Jugendbuchautor Peter Berger, die Erzählerin Dorothea Sprung, der Mönch und Umweltaktivist Hermann Josef Roth, der Cellist Thomas Blees, der Altenberger Pfarrer Johannes Börsch, der Moderator Chris Howland, der Schlagerstar Peter Orloff, der Schauspieler Wolfgang Grönebaum, der Rollstuhlsportler Marc Schuh und die Olympiatrainer Ursula und Dieter Koch. Ein Bericht über Schwarzstörche leitet das Kapitel „Natur“ ein, das fortgesetzt wird mit einem Rundgang um Kürten-Dürscheid und dem Kölnpfad, der in elf Etappen rund um Köln herum führt und dabei auch das Bergische streift. Eine historische Wanderung in den 1960er Jahren durch das Bergische Land beschließt das Kapitel. Wie in allen vorhergehenden Kalendern schließt die Chronik des Zeitgeschehens das breite Spektrum des Kalenders ab. „Ich freue mich, dass auch für diesen Jahrgang wieder eine Reihe jüngerer Autoren gewonnen werden konnten“, freut sich Dr. Norbert Orthen. „Um ihnen die Chance zu geben, ihre Beiträge auch zu veröffentlichen, mussten einige andere Artikel zurückgestellt werden, was für deren Verfasser zwar schmerzlich ist, doch wir haben immer wieder um junge Autoren geworben und stehen deshalb auch im Wort.“ Eine Leseprobe und weitere interessante Informationen rund um den Bergischen Kalender finden sich auf der Homepage www.bergischer-kalender.de
zurück | |
|  | |  | |
| Nutzen Sie unsere Tauschbörse und vervollständigen Sie Ihre persönliche Sammlung ...mehr |
Arnold, Hans-Ludwig: geb. 1930 in Bergisch Gladbach. Ingenieur grad., genealogische und heimatkundliche Arbeiten. Lebt in Odenthal-Eikamp ...mehr |
|